Umformverfahren von Metallen

Umformverfahren für Metall ist nach DIN 8580 eine der Hauptgruppen der Fertigungsverfahren. Die bedeutendsten Fertigungsverfahren der Umformtechnik sind unter anderem das Walzen, das Gesenkschmieden, das Freiformschmieden, das Strangpressen und das Biegen. Hierbei handelt sich um Verfahren bei denen die Rohteile aus plastischen Werkstoffen wie Metall gezielt in eine andersartige Form gebracht werden, ohne hierbei Material aus den Rohteilen entfernen zu müssen wie beim Trennen oder beim Fügen. Der Werkstoff behält hierbei seine Masse und auch seinen Zusammenhalt.

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Umformverfahren für Metall unterscheidet sich von dem Verformen dadurch, dass die Änderung der Form gezielt eingebracht wird. Die Verformung ist eine ungezielte und plastische Formänderung.

Nach dem Urformen wird der Großteil der Werkstoffe durch ein Umformen zu Halbzeugen weiterverarbeitet. Für die Fertigung der Massenprodukte ist die Umformung der Halbzeuge das wirtschaftlichste Verfahren. Ein Vorteil besteht in der guten Materialausnutzung. Außerdem ermöglichen die Umformverfahren den beanspruchungsgerechten Faserverlauf im Vergleich zu spanabtragenden Verfahren und dem Gießverfahren.

Die Einordnung und Abgrenzung zum Verformen

Umformen ist eine der Hauptgruppen der Fertigungsverfahren und steht bei der Systematik an oberster Stelle. Die fünf Hauptgruppen sind hierbei das, Trennen, Fügen, Urformen, Beschichten und die Änderung der Stoffeigenschaften.

Umformen wird in der DIN 8580 definiert als „das Fertigen durch ein bildsames oder ein plastisches Ändern der Form des festen Körpers.“ Das Einteilungskriterium ist hierbei der Stoffzusammenhalt. Durch das Umformen wird dieser beibehalten, entsprechend weder vermindert wie bei dem Trennen oder auch beim Fügen.

Redactie

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