Das Warmhalten von Gerichten

Jede Hausfrau kennt es. Das Essen ist endlich fertig gekocht und jetzt ist keiner da der sich an den Tisch setzt. Die Kids sind noch über den Hausaufgaben, der Mann steht im Stau.

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Und nun?

Man könnte die Kids von ihrer Arbeit wegreißen, derweil alleine das Essen anfangen und hoffen, dass der Mann bald kommt oder alles wird kalt. Das klingt alles nicht nach der perfekten Lösung.

Der Trick?

Warmhalten! Es ist so einfach und super praktisch. Eins vorneweg: Es ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Je nach dem, was gekocht wurde ist die Herangehensweise aber unterschiedlich.

Im Backofen

Wenn es etwas gibt, was ohnehin im Backofen zubereitet wird ist es ein Leichtes. Den Backofen einfach auf 70 – 90 Grad schalten und das Essen drin stehen lassen. Das eignet sich unter anderem für Aufläufe, Gratins, Bräten, Ofengemüse, Quiche und so weiter.

Auf dem Herd

Gibt es zum Beispiel aber Schnitzel, Kartoffelpuffer, Bratlinge, Apfelküchle oder Ähnliches ist der Backofen dafür nicht gut geeignet, weil die Speißen austrocknen können. Da ist es besser, auf eine Platte auf dem Herd einen ausreichend großen Topf zu stellen, ein klein wenig Bratfett hinein zu geben und auf sehr geringer Hitze einzuschalten. Die Speißen dann direkt von der heißen Pfanne in den Topf geben und natürlich den Deckel schließen. Das geht für Eintöpfe, Soßen, Rahmgemüse, also Sachen, die sowieso auf dem Herd gekocht werden, kann man auf kleinster Stufe auch so warmhalten.

Wenn Warmhalten nicht klappt

Es gibt auch Sachen, da geht das alles schlecht. Wenn die Nudeln fertig gekocht sind, sind sie fertig. Jedes Restarant weiß das, und kocht deswegen die Nudeln nach Bedarf. Das hilft gerade nicht. Die Nudeln sind fertig, aber jetzt kann nicht gegessen werden. Wenn dann alle Esser bereit sind, wirf die Nudeln in eine heiße Pfanne mit wenig Fett. So werden sie wieder richtig heiß ohne ihren Biss zu verlieren.

Redactie

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