Pressestimmen zur CD Ring von Lutz Büchner:

Jazzpodium von Volker Doberstein :Lutz Büchner „Ring“

Nein, Jazz trifft hier nicht auf Klassik, sondern wird, wenn schon nach Vergleichen gesucht wird, selbst als die Klassik unserer Zeit zelebriert. Denn das Konzept des Saxophonisten und NDR-Bigband-Mitglieds Lutz Büchner ist weniger das Experiment als der auf persönlicher Entwicklung beruhende ästhetische Kreisschluss von Melodie und Rhythmus. Entsprechend schlüssig, leicht und ausbalanciert, fließt die Platte ins Ohr. Getragen von einem Saxophonton, der hörbar am Ensemblespiel geschult ist,; selbst im Solospiel führt er immer den Gesamtklang mit und lenkt damit auf dezente Weise die sehr gut besetzte Band.  Aus dieser seien hier Gitarristin Sandra Hempel mit ihrem ebenso trockenen wie warmen Sound und Schlagzeugerlegende Danny Gottlieb erwähnt. Souverän bilanziert Büchner, der hier einen excellenten Bandleader abgibt, auf seinem Solodebüt Einflüsse von Joe Lovano bis Mike Stern, und ordnet sie in seinen eigenen Klangkosmos ein. Das ist entspannend und einfach gute Musik.

Jazzpodium 6/7 2006

Jazzpodium von Tobis Richtsteig

...“der große offene Sound mit dem er auf dem Tenor groovet und wundervoll melodische Postbob-Hymnen spannt.“
...“Büchner als eleganter Klarinettist. Das Instrument, das er mit dunklem, kammermusikalischem Klang  aus dem Oldtime-Ghetto löst.“
...“mit Ring präsentiert Lutz Büchner ein reifes Album, das ironische Distanz zur Jazztradition der letzten vierzig Jahre nicht nötig hat. „

Spiegel: „ die großartige Gitarristin Sandra Hempel“.....

Jazzthing: „diese sehr gute Stunde komponierten Drauflosspielens...
...“acht außergewöhnlichre Kompositionen Büchners..“
...“seine ansprechenden, anspruchsvollen Formen...“
...“die Band legt los, lässt los und geht völlig in den swingenden Fusionismen auf...“
...“auch die Zwischentöne im eleganten „Early Light“, dem melanchonischem „Fallen Rain“ und dem unwagnerischem Titelstück kommen gekonnt... “

Jazzeitung von Hans-Jürgen von Osterhausen:

„...er ( Büchner) gehört nicht zu denen , die sich ständig in den Vordergrund drängen, zeigt aber mit Ring nicht nur seine Verbundenheit zu den klassischen Quellen des Modern Jazz, sondern hat mit diesen zehn Titeln ein Werk vorgelegt, aus dem zwar etliche Bezüge herausschauen, das aber einen sehr eigenen Charakter und Klangqualitäten hat, ...“
„...diese erste und in jeder Hinsicht gelungene Produktion, ...“

Nordwestradio: Ein eigenes Album ist für viele Künstler vor allem eine “Visitenkarte“. Saxophonist – und Klarinettist Lutz Büchner hat sich mit seiner Zeit gelassen – ganz bewusst, denn er wollte sich seiner musikalischen Sache absolut sicher sein. Jetzt gibt es “Ring“, die erste eigene Produktion: Eine reife Leistung, die den Jazzmann aus Hamburg bundesweit verstärkt ins Gespräch bringen dürfte.

 

und eine Konzertkritik der Kieler Nachrichten von Manuel Weber:

Lutz Büchner und Band jazzten meisterlich im KulturForum

Einen so harten Bop wie Losco als Einstieg dermaßen wuchtig und akzentuiert nervös in die Stille des Raums zu hämmern, das muss man auch als technisch meisterlicher Musiker erst einmal wagen. Büchner wagt es, weil er seinen Liedern – heute vornehmlich vom aktuellen Album Ring – auf eine Art zu trauen scheint, wie man es bei guten Freunden tut. Das Mitglied der NDR-Big Band, das längst auch als Solist und Komponist wahrgenommen wird und sich immer fester in der vordersten Riege nationaler Saxophonisten etabliert, treibt nicht sich voran, sondern die Songs – und das macht sein Spiel ausgesprochen elegant.

 

aus einer Kritik von Stefan Hentz, „Die Welt”:

„Und schließlich Büchner, in Hamburg zumeist als Mitglied der NDR-Bigband zu hören. Und nun so richtig deutlich, so richtig im Vordergrund - es ist, als habe man ihn gerade auf der Straße entdeckt. Hier, in dieser intimen Spielsituation kann er seine feine Stimme voll entfalten, kann ihr all die Tönungen geben, das Hauchen und das Fauchen, das Schreien und das Pfeifen, das Schneiden und das Brummeln, kann all die Bilder aus der Jazzgeschichte hervorrufen. Und dabei die ganze Zeit: Lutz Büchner auf einem unverkennbar eigenen Weg.”

Aus „The inside - The intelligent guide to Brighton and Hove”:
Ekapa Lodumo
by Abdullah Ibrahim with NDR Big Band
On Enja Records.
Rating * * * *
One of the true giants of jazz, South African Abdullah Ibrahim (aka Dollar Brand) has laid on a real treat with this one. Playing with one of Germany's finest big bands we are presented with seven old Ibrahim tunes that are reworked in a big band style, and my goodness does it work! Just listen to the beauty of Ibrahim's soft piano on the intro of Whoza Mtwana, echoed in full by a barrage of horns a bar or two later, and then crowned with the solo of tenor saxophonist Lutz Buchner, this stuff raises goosebumps on the back of your neck. Professionalism, beauty, swing, warmth, emotion, this album positively oozes all these things.

aus einer dänischen Jazzzeitung:
The Jazzclub Jive in Vejle, Denmark was in May 2000 celebrating its 15-year anniversary. The management committee talked about arranging a special and unique concert. They first contacted Alex Riel, and he thought it was a wonderful idea to have an anniversary band.
So JIVE ended up with this quartet - three Danish veterans and a young German sax player, who came and played on a lovely night in May. The festivities were immortalised by Verner Kjersgaard from the Danish National Radio, and his master tapes have been used for this cd. And the recording is ample proof that it was a fabulous concert.

aus der Bremer Tageszeitung „Weser-Kurier” nach einem Konzert mit Hans Dekker (drms) Lukas Lindholm (bass) und Joe Dinkelbach (piano):
„Das Lutz Büchner-Quartett (...) begeisterte mit einer sensationellen Jazz-Session.“

aus einer CD-Rezension von Mike Hennessey: „The NDR Bigband showcases the brilliant tenor saxophone work of Lutz Buechner”.

aus einer Konzertankündigung vom Literaturhaus Hamburg: „Lutz Büchner begeistert mit seiner einfühlsamen, von innerer Spannunung aufgeladenen Spielweise.”

aus dem Mindener Tageblatt: „...anspruchsvoll das Niveau, auf dem Lutz Büchner sein Saxophon durch die Soli treiben lässt, mal intensiv und zupackend, mal gefühlvoll und sanft.”
„... solistische Höhenflüge”

aus dem KulturSpiegel über „live at Jive” (Alex Riel - Lutz Buechner Quartet: „Das Publikum erlebt explosiven Jazz mit eindrucksvollen Soli.”

aus dem Artikel des Jazzpodium: „Lutz Büchner, Saxophonist der NDR Bigband und einer der führenden Stimmen auf diesem Instrument in Deutschland.”

Alex Riel im Jazzpodium-Interview über Lutz Büchner:
„Lutz’ Solos haben mich verzückt, he lights my fire. Wieder und wieder. Daran erinnere ich mich, denn das schafft nicht jeder.“

„Eine Überraschung, dass Du Lutz Buechner eingeladen hast, die vorhergehenden CDs waren ja High Profile von der Besetzung her: Brecker, Bergonzi, Stern, Gomez, Werner. War das eigentlich eine spontane Entscheidung? Alex Riel: Wenn jemand so gut spielt wie die Grossen, warum sollte er dann nicht spielen? Es war an der Zeit.”

„Special Jazz Jazzclubben News” (Dänemark): „... fantastic tenor saxophonist from the NDR Bigband in Hamburg”
„Four musicians at the top of their form, playing better than ever and enjoying each others company in front of an equally enthusiastic audience...”

„Berlingske Tidende‘ (Dänemark): „...hvor Büchner ikke falder igennem, og det siger ikke sa lidt, for Dahl - Lundgaard - Riel er et veritabelt Powerhouse af en rytmegruppe.”

Jack Bauers in „All about Jazz” über die NDR-Bigband-CD mit Klaus Weiss („Santa Claus”):
„The NDR band lets it all hang out in support of Lutz Büchner’s romping tenor on „Winter Wonderland”

Bobby Shew über Latino Blue: „Lutz’ soprano solo on Suenos is heavy“

aus „Kieler Nachrichten”: „Büchner ist der zur Zeit bedeutendste Saxophonist in Deutschland. Wenn man von der dänischen Jazzlegende Alex Riel zu Plattenaufnahmen als Ersatz für den mehrfachen Grammy-Gewinner Michael Brecker eingeladen wird, muss man schon verdammt gut sein.”

Kritik aus England: „Tiptoe” schrieb: Ibrahim starts „Whoza Mtwana” with a slow reading of the stately theme. Similarly, the band comes in with determined restrained shouts before tenorman Lutz Buchner casts his solo in a spiraling upward reach. It boils away ...

Detlev Witt in „Backstagescene”:
Einen Kontrast zu ersten Band bot das folgende Alex Riel Quartet feat. Lutz Büchner. Hier wurde Hamburg-kompatibler Jazz geboten, swingend, rasend schnell und engagiert. Es wurde die gute Zeit des dänischen Jazzclubs „Monmatre” auf die Bühne gezaubert, zelebriert von dem Hausschlagzeuger des „Monmatre” Alex Riel, dem in der NDR Bigband spielenden Saxophonisten Lutz Büchner und zwei Dänen am Bass und Klavier. Zwar sind die Standards schon tausendmal gehört, vermitteln aber in dieser Interpretation neuen Hörspaß. Herbie Hancock und John Coltrane waren auch irgendwie mit von der Partie. Und das alles im Gegensatz zur ersten Band ohne Noten. Da sage noch ein mal einer, in der NDR-Bigband würden keine Vollblutmusiker, sondern Musikbeamte spielen. Mitnichten. Freude und Leichtigkeit bei aller Schnelligkeit und bei allem Engagement kamen außerordentlich gut beim Publikum an. Immer wieder Applaus und zum Abschluß eine Zugabe.

Alex Riel: „The incredible talented tenor player Lutz Buechner.”